Hanf

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Hanf

Eine der ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt ist Cannabis. Sie wurde bis zum zweiten Weltkrieg noch rege in Deutschland angebaut. Abgesehen von der heutzutage in aller Munde berauschenden Wirkung der Pflanze, geht die Nutzung darüber hinaus.

Hanf zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, und keine andere Nutzpflanze hat in der Geschichte eine universellere Verwendung gefunden.

 

hanfpflanze

Die Pflanze benötigt keine Herbizide und Pestizide sowie natürliche Regenfälle ausreichend sind. Durch den schnellen Wachstum der unteren Blätter am Stängel und die einhergehende Reihenschließung nach kurzer Zeit, fängt die Hanfpflanze alle Sonnenstrahlen ein und ermöglicht somit anderen Beikräutern wie Unkraut kein Wachstum. Dies wirkt sich zudem positiv auf die Fruchtfolge aus. Zum anderen trägt die tiefe Durchwurzelung zu einer Verbesserung der Bodenqualität bei. Der Feldboden weist eine erhöhte Bodenstruktur auf und erwärmt sich im Frühjahr schneller. Cannabis ist einer der am schnellsten nachwachsenden Rohstoffe auf dem Planeten Erde. Jährlich kann je nach Klima bis zu zweimal das gleiche Feld mit Hanf bestellt werden.

Hanffasern zeichnen sich im Vergleich zu anderen Naturfasern durch eine sehr hohe Reißfestigkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Bekleidung aus Hanf, wie das Hanf Shirt besitzt grundsätzlich einen hohen ökologischen Wirkungsgrad, ist kompostierbar und vegan. Die Hanffaser weist dieselbe mikroelektrische Spannung auf wie die Haut und ist deshalb für Menschen mit empfindsamer Haut, besonders für Allergiker geeignet.

 

Textile-Kette_Doku

„hanfliebe“ produziert nicht nur die Kollektionsteile in Deutschland (schwäbische Alb) sondern umfasst noch einen weiteren Schritt der textilen Kette. Auch die Herstellung und Ausrüstung (Wasch- und Färbevorgänge) der Meterware erfolgt in der schwäbischen Alb.

Transparenz der gesamten Herstellungskette: Angefangen mit der Beschaffung der Konen bei einem italienischen Garnhersteller bis hin zur vollstufigen Fertigung der Yoga-Hose „butterfly“ auf der schwäbischen Alb, ist somit der Großteil der Lieferkette nachweis- und überprüfbar.

Achtsamkeit im Umgang mit der Natur: Ressourcengerechtes Handeln und ein hoher ökologischer Wirkungsgrad sind durch den Einsatz der Hanffaser gegeben. Durch kurze Transportwege der Garnbeschaffung in Norditalien und der regionalen Herstellung auf der schwäbischen Alb wird die CO²-Emission so gering wie möglich gehalten. Die familiäre Stimmung in der Produktion und eine faire Bezahlung der Mitarbeiter sorgen für Wohlbefinden während der gesamten Arbeitszeit.

Nachhaltigkeit im Hinblick auf die gesamte textile Kette: Hanfstoff ist weich, hautfreundlich, strapazierfähig, für Allergiker geeignet, vegan und grundsätzlich kompostierbar. Somit schließt sich der gesamte Wertschöpfungskreislauf der textilen Kette. Aufgrund der vollständigen Herstellung des Produktes in einer Firma kann bei der Bearbeitung und Abwicklung von Problemen im Fertigungsprozess schnell eingegriffen werden. Eine vollstufige Produktion sorgt für einen schnellen Material- und Kommunikationsfluss.

Tragekomfort:

Bekleidung aus Hanf ist für die Haut wie Urlaub in der Karibik. Die mikroelektrische Spannung der Hanffaser ist dieselbe wie die der Haut. So reizt das Tragen des Hanfstoffes die Hautoberfläche nicht und ist somit besonders für hautempfindliche Menschen (Neurodermitis, Rötungen, kann auch Schuppenflechte lindern) geeignet und schenkt dem Menschen ein Gefühl der Ganzheit. Hanfbekleidung bedeckt zwar den Körper, fühlt sich jedoch kaum einengend an. Durch die Kapillarwirkung der Faser ist eine gewisse Atmungsaktivität gegeben. Hanfbekleidung kann somit kühlen sowie auch wärmen! Auch ist Hanfbekleidung überaus hervorragend als Funktionsunterwäsche zu empfehlen. Die hohe Saugfähigkeit der Hanffaser (3-4 mal höher wie Baumwolle) lässt den Körper nicht feucht anfühlen. Die antibakteriellen Eigenschaften führen zu einem stets angenehmen Körpergeruch. So kann Hanfbekleidung mehrere Male hintereinander angezogen werden, ohne gewaschen werden zu müssen. Ein Auslüften über Nacht reicht völlig aus. Vor allem bei Socken aus Hanf, fällt diese Fähigkeit der Faser besonders auf. Die Füße sind das wichtigste Körperteil, welches für das Ausscheiden der Giftstoffe zuständig ist. So entsteht in dieser Körperregion oft ein unangenehmer Duft. Beim Tragen von Hanf-Socken geschieht das selten.

Pflege

Alle Bekleidungsstücke von hanfliebe sind mit GOTS zertifiziertem Waschmittel und Färbemittel behandelt. Wir empfehlen Ihnen für die weiterführende Pflege ein ökologisches Waschmittel vom Bioladen. Zum Beispiel von der Firma Sonett oder Sodasan. Auch sind für das Waschen von Hanfbekleidung Waschnüsse oder Kastanien sehr gut geeignet. Für einen angenehmen erfrischenden Duft geben Sie einfach ein paar Tropfen ätherisches Öl (mit Wasser verdünnt) aus Lavendel dazu. Wenn Sie ihre Hanfbekleidung auf 30 Grad Schonwäsche reinigen (eventuell sogar in einem Waschsack, damit der Stoff beim Schleudern nicht in die Trommellöcher gepresst wird), werden Sie lange Freude damit haben.

Recycling/Entsorgung

Falls Ihr Hanfbekleidungsstück seinen Dienst getan hat, empfiehlt sich die Verwendung des Stoffes als Putzlappen. Falls es stets mit ökologischem Waschmittel gewaschen wurde, können Sie es nach dem Entfernen der Nähte auch auf dem Kompost entsorgen.

 Produktionssaal – Wirkmaschinen

 Wirkmaschine

 

 Dem Siegel „Made in Germany“ gerecht zu werden, erfordert die Einhaltung vieler Qualitätsmerkmale. Ein Laie erkennt oftmals die feinen Unterschiede beim ersten Hinsehen nicht. Jedoch fallen die Verarbeitung der Nähte oder die Gleichmäßigkeit der textilen Fläche nach dem ersten Tragen schnell auf. Bekleidung ist unsere zweite Haut. Wir tragen sie zumeist 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. So ist es wichtig auf gute Qualität und die richtige Auswahl der Materialien zu achten. Mit Unterstützung der traditionellen Fertigungsstätte auf der schwäbischen Alb und dem Herzblut und der Aufgeschlossenheit für außergewöhnliche Projekte des Inhabers, ist uns die Entwicklung von Hanfbekleidung gelungen.

Die enge Vernetzung zur Textilausrüstung, dem Zuschnitt und der Näherei in der nahen Umgebung, macht eine regionale, ökologische Fertigung möglich. So wird die CO²-Emission so gering und die Transparenz aller Produktionsschritte so hoch wie möglich gehalten.

Die Verarbeitung des europäischen Hanfgarnes mit den traditionellen Wirkmaschinen, kennzeichnet die hohe Qualität der Hanfbekleidung der Firmengründerin Ursula Mock. Sie legt großen Wert auf die Transparenz aller Schritte der textilen Kette, auf eine naturnahe Verarbeitung des Hanfstoffes und die Einhaltung der sozialen Standards. Alle Mitarbeiter, die an dem Entstehungsprozess teilhaben, genießen einen angemessenen Lohn und eine friedliche Arbeitsatmosphäre. Der Stoff wird mit GOTS zertifiziertem Reinigungsmittel gewaschen und zertifizierten Farben gefärbt.

 

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