Reisebericht "Life-Tree in Laos"

Reisebericht Laos

Wer was wann

Hier folgt nun ein kleiner Reisebericht unseres Urlaubs in Laos vom Anfang diesen Jahres.

Mit dabei war außer uns beiden unser guter Freund Max, es handelte sich nämlich trotz einiger Inspiration durch die Landschaft des Landes für Martin und einiger Fotos für den unstillbaren Social-Media-Hunger um einen Erholungsurlaub, der vor allem Entspannung und dauerhafte Sättigung durch Reis, Nudeln, Chili und viel Obst bringen sollte!

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Route

Wie die meisten Südostasienreisenden starteten auch wir in Bangkok, welches einem den Einstieg in diese Gegend der Gegend der Welt schnell und schmerzlos eröffnet und immer wieder einen Tag wert ist (nicht zwingend länger). Unser Plan war dann nach einer Empfehlung mit dem Zug an die Grenze zu Laos im Norden zu fahren und dann über Vientane (Hauptstadt von Laos) zuerst eine Woche den Norden mit einem Mietwaagen zu erkunden um uns dann in den Süden zu begeben wo wir nach einem Trip über das Bolevaren-Plateau zum Ausspannen unser finales Ziel – die 4000 Inseln – anstrebten.

4x4 Tour

Da die Hauptstadt Vientane nichts für uns besonders erwähnenswertes zu bieten hatte, waren wir froh, gleich am Tag nach der Ankunft unseren feinen 4x4-Ford abholen zu können und nach dann 3 Tagen asiatischer Hauptstädte endlich „Land zu gewinnen“. Unsere Tour führte uns über Tha Heua, Vang Vieng und Luang Prabang bis Nong Khiaw im Norden, von wo wir uns dann in einer Schleife nach Osten über Phonsavan wieder Ausgangspunkt Vientane zurück durch die Karstberge schlängelten.

Das Highlight waren dabei genau diese Karstberge und die herausragend schöne Landschaft durch die sich die wenigen Hauptstraßen im Norden schlängeln. Da wir zum Glück alle fahrtüchtig waren konnten wir uns zwischen dem Abenteuer Straße und dem Abenteuer Beifahrer mit gigantischer Aussicht abwechseln. Ersteres bedeutete, sich stetig im Rückspiegel auf sich nähernde Toyota Hilux (weiß und grundsätzlich 50 km/h schneller als der Rest) vorzubereiten, während man selbst alle Arten von langsameren Gefährten vom Moped bis zum Reisebus versucht zu überholen und dabei Schlaglöchern, Menschen zwischen 2 und 82 und Tieren vom Huhn über Schweine bis zur Wasserbüffelherde umfährt. Die Straße ist dabei in diesen Regionen eine Art Lebensader. Man wohnt an ihr und bietet an, was der Wald und die dahinter versteckten kleinen Plantagen an Früchten und Kräutern bieten. Es gibt überall etwas zu essen zu finden und in den größeren Städtchen auch meist die von uns sehr geliebten Märkte und Suppenküchen – wie gesagt war das Essen eines unserer Hauptziele! Das Leben der Menschen hier im Norden kann man wohl am besten mit „einfach, zufrieden und entspannt“ beschreiben. Der Tourismus beschränkt sich auf einige wenige kleinere Hotspots und ist auch noch weit von einer Qualität (in jeder Hinsicht, z.B. auch was Bausünden angeht) von beispielsweise Thailand entfernt.

Und dazwischen immer der Karst! Jede Passüberquerung und jeder Bergkamm waren ein neues Erlebnis, vor allem da wir auch wirklich bestes Wetter für fantastische Aussichten hatten.

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Neben diesen Reiseerlebnissen, haben wir uns natürlich auch ein straffes Programm auferlegt. Dazu gehörten Kajakfahrten auf dem Nam Ngum Stausee bei Tha Heua und auf dem Nam Ou River von Muang Ngoy nach Nong Khiaw, Höhlentouren bei Vang Vieng und ein Bergsprint in Nong Khiaw, bei dem wir je nach Erzählung schneller als die Erde sich dreht bzw. die Sonne untergeht zum Aussichtspunkt gejoggt sind um dann entgegen der Ankündigungen der Anwohner im Tal doch noch den traumhaften Sonnenuntergang zu genießen. Angenehm an all diesen Aktivitäten empfand ich, dass man einfach noch zu sehr gezerrt und an der Hand genommen wurde. In die Höhlen wird man mit einem billigen Lamperl geschickt – was wenn man will sehr spannend werden kann – und mit dem Kajak hat man uns auch abgesetzt wo wir wollten und uns dann allein den Fluss erkunden lassen.DSC_0059_2

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Das war der erste Teil unseres Berichts, Teil 2 wird folgen!

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