Besinnung

Ihr Lieben– der letzte Blogbeitrag 2019 steht an. In diesem Artikel erwarten Euch ein paar
Gedanken zur anstehenden Zeit und eine kleine Erinnerung an das Lieblingsfestival von Chanty,
unserer Blogautorin.

Tollwood, Winterfestival 2020.

Bestimmt waren die meisten von Euch schon dort. Für diejenigen, die es noch auf die lange Bank
schieben: Bis einschließlich 23.12.2019 könnt ihr uns noch auf dem Tollwood finden, um die
letzten Weihnachtsgeschenke für Eure Liebsten zu finden.
Das Motto dieses Jahr "Werte Menschen!" spielt auf aktuelle globale Geschehnisse an und
möchte uns daran erinnern, selbst Haltung zu zeigen.
Ein nachdenkliches Thema für die "besinnliche Zeit", die mich jedenfalls dazu brachte mich
wieder einmal zu fragen, woher die "schönste Jahreszeit" des Jahres, die ja für manche in purem
Stress ausartet eigentlich herkommt.

Baum, Kranz –besinnliche Zeit!

Passend dazu möchte ich die Brücke schlagen, woher das Wort "besinnlich" eigentlich herkommt.
"Sinnen" beschreibt einen Zustand des Nachdenkens und Grübelns.
Die Idee, sich etwas zur Weihnachtszeit zu schenken, kommt aus dem 16.Jahrhundert. Um das
Interesse von Kindern an Christi Geburt zu wecken, lässt sich Martin Luther 1535 es einfallen, den
Kindern etwas zu schenken. Lange Zeit geschah dies am 6.12., also Nikolaus.
Der Termin, an dem wir heute Weihnachten feiern ist sicher kein Zufall und doch ist sich die
Wissenschaft nicht ganz einig darüber. Eine Theorie besagt: Da gab es diesen römischen Kaiser,
Aurelian, der großer Fan von einem Sonnengott war. Je weiter der Kaiser an die Macht kam, desto
mehr Entscheidungen traf er: Neue Münzen, neue Tempel und einen reichsweiten Feiertag, der
den Geburtstag des Sonnengottes feiern sollte. Der Tag ist der 25.12. und Feiertag ist er seit 274
n.Chr. Als sich dann das Christentum verbreitete, war es sicher eine pragmatische Entscheidung,
den fürs Volk schon bekannten Tag zur Weihnachtsfeier zu benutzen.
Die Geschichte des Adventskranz hat wieder etwas mit Kindern zu tun. Als Erzieher wurde
J.H.Wichern von Kindern immer wieder gefragt, wie lange es denn noch dauert, bis Weihnachten
ist. Um 1840 kommt er dann mit der Idee, 24 Kerzen –20 kleine und 4 große für die Sonntage –auf
einen Kranz anzubringen um den Kindern die noch verbleibende Zeit zu zeigen. Mit der Zeit
entwickelte es sich dann, dass man nur noch 4 (große) Kerzen auf den Kranz anbrachte.
Genug der Information, wünsche ich Euch nun allen, egal ob ihr nun Weihnachten feiert oder
nicht, eine schöne, hoffentlich ruhige und arbeitsfreie Zeit und ich freue mich auf's nächste Jahr!


Quellen
https://www.dwds.de/wb/besinnlich
https://de.wikipedia.org/wiki/Adventskranz#Wichernscher_Adventskranz
https://de.wikipedia.org/wiki/Aurelian
https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.